Urlaub in Cancun
In der Sprache der Maya bedeutet Cancun frei übersetzt Schlangengrube. Gerade zum Spring Break, den amerikanischen Frühjahrsferien, entwickelt sich die Stadt manchmal eben zu dieser Schlangengrube.
Cancun ist eine Touristenhochburg auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Die Stadt war ursprünglich ein unbedeutender Ort an der Karibikküste. In den späten 1960er Jahren wollte die Regierung ein Gegengewicht zum florierenden Touristenort Acapulco schaffen und baute Cancun aus. Der Ort wurde mit Hilfe privater Investoren systematisch zu einem Touristenort aufgebaut. Cancun besitzt zwar einen internationalen Flughafen, aber nicht wie andere gewachsene lateinamerikanische Städte einen zentralen Platz mit der dazugehörigen Kathedrale.
Die größten Attraktionen Cancuns sind zweifelsohne die Karibikstrände mit feinem weißen Sand und kristallklarem Wasser. Das zweitgrößte Riff der Welt liegt wenige Hundert Meter vor Cancun und bietet ein großartiges Taucherlebnis. Schnorchler und Taucher kommen in den Gewässern vor Cancun voll auf ihre Kosten. In der Regel weht an den Küsten um Cancun immer eine leichte Brise, die durchaus auch mal stärker werden kann, was auch Windsurfer zu ihrem Vergnügen verhelfen kann.
Cancuns Innenstadt ist modern. Der Kukulkan Plaza beherbergt alle wichtigen Restaurants und Cafés. Die Stadt ist wohl am ehesten vergleichbar mit den europäischen Amüsiermeilen auf Mallorca oder Ibiza – nur in amerikanischem Stil.
Etwa 200 km von Cancun entfernt liegt mit Chichen Itza die bedeutendste Ausgrabungsstätte auf Yucatán. Besuchern, die einen Einblick in die alte Kultur der Maya suchen, sei diese Ausgrabungsstätte sehr empfohlen. Den Mittelpunkt der Mayastätte bildet eine Pyramide, die, wenn man alle vier Seiten zusammennimmt, so viele Stufen hat, wie es Tage im Jahr gibt.
Posted on March 24th, 2008 by admin
Filed under: Reiseberichte
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